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Die Devils und die 42. internationale Oderrundfahrt

Motto der Devils: Did not Finished ist keine Option


Am vergangenen Wochenende fand vom 6. 7. bis 9.7. die 42 internationale Oderrundfahrt in Frankfurt- Oder statt. Organisiert von Dan Radtke vom FRC 90 gab es in diesem Jahr eine Neuerung und einen Mitorganisator, nämlich der Wheel Divas e.V.

Statt der Jedermänner, wurde zum ersten Mal eine Frauenrundfahrt organisiert.

Hervorragend organisiert und durchgeführt war es eine rundum gelungene Veranstaltung. Der Kurs, wie schon in den vergangenen Jahren einmal direkt In Frankfurt-Oder, Ziltendorf, Podelzig- Wuhden und Rund um Seelow. Für Frauen, Männer-Elite und U15. Durch eine Sondergenehmigung durften 2 Juniorenmannschaften bei den Männern mit starten.


Am Donnerstag ging es im Prolog im Mannschaftszeitfahren auf dem Stadtkurs los. Die Devils gaben alles und konnten den 16. Platz erreichen. Die Mannschaft wurde durch Luis Engelhardt vom LV Brandenburg aufgestockt. Allen war aber klar, dass es keine leichte Rundfahrt wird. Und es war auch Ihre erste Rundfahrt in diesem Jahr.


1. Etappe Großer Preis der Stadt Frankfurt Oder


Dann die 1. Etappe auf dem gleichen Kurs über 40 Runden, gleich 60 Kilometer offenbarte den Anspruch dieser Rundfahrt. Schon gleich nach dem Start fuhren die Männer-Elite Anschlag, langgezogenes Feld und eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 46 Km/h forderte den Devils alles ab.


Aber die Devils gaben nicht auf, frei nach ihrem selbstgestellten Motto: Did not Finished ist keine Option meisterten sie die Etappe.


Die Zweite Etappe

Am Freitag dann die wohl härteste Etappe für die Devils. In der Thälmannsiedlung mussten dann 163,5 Km absolviert werden, im Feld der Männer- Elite und einem Schnitt von 47 Km/H. Ein hartes Stück Arbeit, aber die Jungs fuhren durch und gaben nicht auf. Laurin hatte Mitte des Rennens einen Plattfuss, also Maschine wechseln und die Verfolgungsjagd aufnehmen und wieder in das Feld fahren.




Nach den 163 Kilometern waren die Jungs zwar geschafft, aber auch glücklich Ihrem Motto treu geblieben zu sein und der Anforderung gerecht geworden zu sein.


Am Samstag dann vormittags das Zeitfahren und nachmittags das Straßenrennen


Das Zeitfahren absolvierten alle mit bestmöglicher Performance, allerdings schwer gegenüber den Männer- Elite Fahrern. Am Nachmittag dann die 4. Etappe Rund um Wuhden. Auch hier mussten die Devils mächtig Gas geben, um nicht den Anschluss zu verlieren, bei einem 16% Berg eine große Herausforderung. Der sie sich stellten und wieder Ihrem Motto gerecht wurden.


5. Etappe Großer Preis der Stadt Seelow



Das Straßenrennen ging über 112 Kilometer und wurde ebenfalls, wie bei den anderen Etappen schon, durch die Männer- Elite sehr schnell gehalten. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 46 Km/H langgezogenes Feld, welches erst am Berg zur Zieleinfahrt sich wieder stauchte.




Unser Gastfahrer konnte wegen gesundheitlicher Probleme leider nicht die Etappe fahren, so dass nur 5 Devils die Fahne hochhielten. Aber auch bei der Etappe wurde alles gegeben, um dem Motto gerecht zu werden. Noch auf den letzten 1000 m gab es dann noch einen Sturz, in dem Ole verwickelt war, allerdings zum Glück nichts passiert. Auch die Teamarbeit wurde gelebt trotz der Schnelligkeit im Feld. Laurin machte zwischendurch den Wasserträger für die anderen. Ganz neu für die Devils war auch die Versorgung aus dem Auto heraus, wenn in der Verpflegungszone nichts entgegengenommen werden konnte.

Hier auch nochmal danke an die Eltern, welche bei Temperaturen um die 36 Grad an der Strecke standen. Auch an Maurice, dem Bruder von Max, der als "Monteur" mit im Auto sass und bei Maschinenschäden schnell reagierte.



Fazit

Die Jungs haben so viel Erfahrungen bei der Rundfahrt gemacht, wie es nicht im Training möglich ist zu vermitteln. Sie haben gelernt bis zum Ende zu kämpfen, obwohl die Männer- Elite eine große Herausforderung war. Sie großen Bammel vor der Herausforderung hatten. Und nicht aufzugeben und das sich selbst gestellte Motto "Did not Finished ist keine Option" einzuhalten und durchzuziehen.


"Alles wird gut, solange Du wild bist."



Danke auch nochmal an unsere Sponsoren Wheel Divas, BRIKO, Dr. Herrmann Reisegruppe, Zweirad Center Stadler, Polyprint.

alle Fotos privat.

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